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Samstag, 31. Oktober 2015

Eintrag #7 – Das Ende der Alufolie?



Früher fand ich es toll, wenn Lebensmittel in Alufolie eingewickelt waren.  

Meine Mutter gab mir immer eine ordentliche Brotzeit mit in die Schule, und da es mir damals anscheinend bereits schwer fiel, die Müllberge wachsen zu lassen, hatte ich eine wesentlich kreativere Idee für die unbrauchbar gewordene Alufolie. Zusammengeknüllt war sie nämlich das ideale Wurfobjekt, um die (Wurf-)Kräfteverhältnisse in der Schulklasse klarzustellen. Leider auch zum Unmut verschiedener junger Damen, bei denen man durch diese Wurfattacken anscheinend jedes Ansehen für immer verloren hatte.

Nun ja. Man wird älter…viel älter… Der Reiz einer Wurfschlacht ist zwar geblieben, aber heute wird das eher mit Schneebällen oder Taschentuchpäckchen durchgeführt (letztere kann man danach ja immer noch wunderbar benutzen). Aber auf Alufolie habe ich keine Lust mehr. Ich denke, es ist keine große Überraschung, wenn ich sage, dass die Produktion und die Entsorgung der Alufolie kein Gewinn für die Umwelt darstellt. Lange habe ich mich gefragt, wie man auf die Nutzung von Alu- bzw. Frischhaltefolie verzichten kann.
Nun ja, es gibt mittlerweile eine Reihe von Alternativen. Eine davon habe ich mir zugelegt. Es ist ein Frischhaltetuch aus Bienenwachs, beispielsweise erhältlich auf der Seite www.monomeer.de unter dem Link: http://www.monomeer.de/index.php?page=product_details&category=14&artnr=204&product=abeego+Frischhaltetuch+medium+3er-Set

Hier die Produktbeschreibung dazu:  
Frischhaltefolie war gestern – genausogut, ach was, besser, kann man sein Brot in Food Wrap einpacken. Die wiederverwendbare luft- und feuchtigkeitsabweisenden Bienenwachstücher halten Lebensmittel frisch und knackig. Dazu sind sie atmungsaktiv, halten Flüssigkeiten Stand, sind von Natur aus antibakteriell, frei von Gift- und Schadstoffen und kompostierbar.

Als Alufolien- und Frischhaltefolienersatz sind abeegos prima für das Aufbewahren von angeschnittenem Gemüse und Obst, zum Abdecken von Schüsseln und zum Dönerholen geeignet. Auch Einfrieren für die Dauer von bis zu einem Monat machen sie mit. Durch die Wärme der Hand passen sich die Tücher an die umwickelte Oberfläche an. Etwa ein Jahr haltbar.

Ich für meinen Teil habe jedenfalls seit über einem halben Jahr keinen Bedarf mehr an Alufolie! 


Sonntag, 23. August 2015

Neununddreißigster Schritt: Resümieren und durchstarten

Hier läge ich, putzte ich nicht
In einer Mußestunde meines Urlaubs, auf einer Sonnenliege liegend, denke ich darüber nach, was ich alles schon an Plastik eingespart habe. Bis auf Sonnencreme ist der komplette Badezimmerbereich bei mir plastikbefreit, auch meine Nahrungsmittel sind – von wenigen Einkaufsmomenten abgesehen, in denen meine Lust und Ungeduld meine ökologische Seite einfach überrennen – frei von Plastikmüll, was in Summe eine Plastikmülleinsparung von rechnerisch ca. 10,4 Kg pro Jahr ausmacht (das Selbstmachen spart darüber hinaus noch 263 Euro im Jahr). Aber dort, bei 40° Celsius langsam vor mich hin dehydrierend, fallen mir auch die vielen Möglichkeiten auf, die ich angegangen war und nach Rückschlägen nie weiterverfolgt hatte: Bspw. Geschirrspülmaschinenwaschmittel und Handspülmittel. Das Schieben auf die lange Bank hat jetzt ein Ende, entschließe ich mich, auf der „Sonnenbank“ liegend. Bis Jahresende möchte ich der Zero-Plastic-Man sein (Marvel? DC? Interested?)

Hiermit putzte ich, läge ich nicht
Zuhause angekommen recherchiere ich rasch im Internet, denn die Zeit drückt. Der Samstag naht und die Badreinigung ist fällig. Ich weiß, der gute Deutsche steht Samstag an seinem Auto und poliert es, doch sah ich mich schon immer eher als Weltenbürger, und die stehen bekanntlich samstags im Badezimmer. Also, wohlan, nach Ende meiner Recherche gebe ich 2 TL Zitronensäure und 1 TL Essigessenz (beide Kalklöser) mit einem TL geraspelter Seife (gegen die Oberflächenspannung, damit die Kalklöser nicht gleich mitsamt des Wassers einfach vom Kalk wegperlen) in einen Eimer und übergieße alles mit einem Liter heißem Wasser. Dann lege ich mich wieder auf die Sonnenliege, weil das Wasser verdammt nochmal viel zu heiß ist, um damit zu putzen. Nach einer halben Stunde fange ich an. Mit dem Lappen feucht wischen, da, wo es nötig ist, kurz einwirken lassen, und abschließend mit einem Küchenhandtuch trocknen und nachpolieren. Ergebnis: Keine Kalk- und Seifenreste zu sehen, und die Qualitätsabnahme meiner Freundin führt zu keiner Mängelfeststellung. Ergo: Ich darf weiter samstags putzen. Toll!